Archiv für die Kategorie ‘Lesungen’

ulrike-anna-bleier-foto-rynek-3Fünf lange Jahre hat Luise nichts von ihrem Zwillingsbruder Ludwig gehört. Nun sitzt er am Wohnzimmertisch der Eltern. Und spricht nur noch indonesisch. Etwas muss passiert sein – und Luise ahnt, dass der Grund für Ludwigs mysteriöses Verhalten tief in der Vergangenheit vergraben sein muss. Die Kölner Autorin Ulrike Anna Bleier folgt in ihrem Episodenroman der Protagonistin in eine sprunghafte Gedankenwelt. Schwimmerbecken (edition lichtung) wechselt Szenen aus dem Jetzt mit Kindheitserinnerungen in einer Geschichte »voller Bitterstoffe, die sich am Ende zu einem Aroma verdichten, das den Roman unverwechselbar macht« (Passauer Neue Presse). Dabei bringt Bleier das Kunststück fertig, eine immer eindringlichere Spurensuche zu verdichten – obwohl die Episoden zugleich in beliebiger Reihenfolge gelesen werden können. Über Ordnung und Unordnung und das Anarchisch-Bayerische in ihren Texten spricht sie mit Verlegerin Kristina Pöschl. Musikalisch befunkelt werden beide dabei vom Ensemble Interstellar 2 2 7 (Barbara Schachtner und Dorrit Bauerecker).

Veranstaltungspartner: edition lichtung

Informationen auch unter: http://literaturhaus-koeln.de/event/koelnpremiere-ulrike-anna-bleier/

19. Januar 2017, 19:30 Uhr im Literaturhaus Köln, Großer Griechenmarkt 39
Eintritt: 9,-/7,- € / Mitglieder: 5 €

(Photo Ulrike Anna Bleier: (c) Rynek)

Am Sonntag, den 4.12.2016 um 18:00 Uhr erwartet Sie im Literaturhaus Köln ein Abend von und mit dem Kölner Literatur-Atelier – mit literarischen Fragen und Antworten, Gesprächen, einem Büchertisch und Wein, moderiert von Liane Dirks und Ekkehard Skoruppa.

Auf dem Kamin sehen Sie Dinge, die beim Schreiben helfen, auf den Stühlen können Sie in Briefen mit echten Zu- und Absagen von Verlagen lesen – und auf dem Podium stellen die Atelier-Autor*innen eine Auswahl aktueller Texte vor: Ins Gespräch kommen drei Neulinge, Autor*innen mit Kurztexten über ein Foto – und zwei Atelier-Mitglieder stellen exklusiv ihre neuen Romanprojekte vor und berichten über ihre Arbeit daran.

Es wirken mit: Die Atelier-Autor*innen Markus Behr, Mia Frimmer, Anke Glasmacher, Bettina Hesse, Doris Konradi, Agnieszka Lessmann, Sibylle Luithlen, Mithu Sanyal, Tanja Schurkus und Amelie Soyka sowie die beiden Atelier-Moderator*innen Liane Dirks und Ekkehard Skoruppa.

Seit 1989 trifft sich das Literatur-Atelier monatlich zum kritischen Diskurs über noch unabgeschlossene Arbeiten. Viele namhafte Schriftsteller sind daraus hervorgegangen, u.a. Marcel Beyer. – Mit freundlicher Unterstützung der Kunststiftung NRW und des Kulturamts der Stadt Köln.

Wo? Literaturhaus Köln, Großer Griechenmarkt 39, 50676 Köln
Sonntag, 4. Dezember 2016, 18:00 Uhr.
Eintritt: 7€ / 5€

Ihr Hörspiel „Monolog einer hässlichen Frau“ wird beim Hörspielsommer in Leipzig aufgeführt. Leipzig ist bekannt für sein sympathisches, seit vielen Jahren komplett ehrenamtlich organisiertes Hörspielfestival. Agnieszka Lessmann ist persönlich vor Ort und freut sich darauf, im Anschluss mit dem Publikum zu diskutieren.

Wann? Sonntag, 10. Juli 2016, 19:30 Uhr.

Mehr Informationen unter: https://hoerspielsommer.de/veranstaltung/monolog-einer-haesslichen-frau

Janssen&Martin2Am Anfang waren dunkle Flecken.
Und dann?
In meinem Kopf nichts als Türen.
Jeder hat das Recht auf sein eigenes Gesicht.
Woran erkennt man, daß man lebt?

Atelier-Autorin Marie T. Martin und Ulrike Janssen lesen und hören neue Stimmen
aus der „Station des zweifelhaften Lebens # 2“

Ein Live-Hörstück von und mit Ulrike Janssen und Marie T. Martin
Di, 05. April 2016, 20 Uhr
Theater der Keller, Kleingedankstraße 6, 50677 Köln
Karten unter: 0221 27220990 oder tickets@theater-der-keller.de

Unterstützt durch das Förderprogramm der Sparkasse KölnBonn, betreut von der SK Stiftung Kultur.

Zum Auftakt nach Köln: Ihre Deutschland-Lesereise führt die Salzburger Literaturzeitung mosaik am 11. April 2016 nach Ehrenfeld. Mit dabei sind und aus ihren Texten lesen: Atelier-Autorin Anke Glasmacher (mosaik17), Christoph Danne (mosaik16), Marko Dinic, Lisa Viktoria Niederberger, Peter.W. – und für die Musik: Miriam Berger.

Wann? Montag, 11. April 2015, 20:00 Uhr 
Wo? Im Hostel Weltempfänger, Venloer Straße 196, Köln-Ehrenfeld.
Mehr Informationen: hier

Die einzigartige Lyrik-Lesereihe in Köln – diesmal mit den Atelier-AutorInnen Marie T. Martin und Thorsten Krämer sowie mit Peggy Neidel, Lütfiye Güzel & Xaver Römer. Livemusik von Miriam Berger (Muskat). Christoph Danne moderiert. Mit großem Büchertisch und Plauderei. Und genügend Getränke gibts in der Lichtung auch.
Wann: Freitag, 11. März 2016, 20:00 Uhr im Kulturcafe Lichtung am Chlodwigplatz, Köln
Eintritt: 5 Euro

Wörter und Töne: heute Abend gibt es in der Buchhandlung Proust in Essen die Vertonung eines Textes von Marie T. Martin durch die Komponistin Karin Haussmann zu hören. Das Duo der Musiker Irene Kurka (Sopran) und Marko Kassl (Akkordeon) bewegt sich im Grenzgebiet zwischen Neuer Musik und Theatermusik. Neben Musik von Karin Haußmann sowie von Youngi Pagh-Paan, Thomas Stiegler und Henry Purcell gibt es ein Duo-Konzert im doppelten Sinne: In einer Art „poetischem Konzert“ wechseln sich Gedichte und Erzählungen von Marie T. Martin mit Stücken des Musikduos ab und reflektieren sich gegenseitig.

Gesellschaft für Neue Musik Ruhr: DoppelPAKT
Musik – Literatur – Gespräch
Datum: Dienstag, 01. März 2016
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:proust – WÖRTER + TÖNE

Greta Godberg im Japanischen Kulturinstitut

Veröffentlicht: 22. Februar 2016 in Lesungen

Am Samstag, dem 27. Februar 2016, findet zwischen 13.00 und 17.00 Uhr mit einem vielfältigen Programm zu japanischen Künsten und Lebensart der „2. Kyoto-Tag – Besuch im Schatzhaus Japans“ statt. Träger der Veranstalter sind: Das Japanische Generalkonsulat Düsseldorf, das Japanische Kulturinstitut Köln (The Japan Foundation), die Deutsch-Japanische Gesellschaft e.V. Köln, sowie Kölns Partnerstadt Kyoto und die Kyoto Universität. Im Rahmen des Programms liest ab ca. 16.15 Uhr Atelier-Autorin Greta Godberg einen Beitrag unter dem Titel „Gion-Matsuri – das prächtigste Fest Kyotos“.
Eintritt frei
Veranstaltungsort: Japanisches Kulturinstitut
Universitätsstraße 98
50674 Köln

Zum 2. Mal schreiben 5 Autorinnen und Autoren (diesmal mit den 2 Atelier-AutorInnen Marie T. Martin und Tilman Strasser sowie: Lothar Kittstein, Judith Merchant und Dorian Steinhoff) 1 Playlist. Sie performen Geschichten und dichten Popmusik. Mit-Tanzen ausdrücklich erwünscht. Der Bal Littéraire, eine Literaturparty für junge Leute, wurde in Frankreich erfunden und hat sich dort in Rekordzeit an Theatern und auf Festivals verbreitet. Mit dabei: DJ Shoomz.

Wann? Freitag, 11. Dezember 2015, 21 Uhr (Einlass 20 Uhr), im Anschluss Party
Pantheon Casino, VVK 5 €, AK 7 €
Bundeskanzlerplatz 2-10, Bonn

http://www.literaturhaus-bonn.de/programm/aktuelle-termine

Geschickt verbindet Annette Wieners einen spannenden Kriminalfall mit einer tragischen Familiengeschichte. Seit dem Tod ihres kleinen Sohnes arbeitet Ex-Polizistin Gesine Cordes als Friedhofsgärtnerin. Den Kontakt zu ihrer Familie, Freunden und ehemaligen Kollegen hat sie abgebrochen. Als sie bei der Vorbereitung einer Beerdigung feststellt, dass die Tote ihre Schwester ist, werden alte Wunden aufgerissen und offengebliebene Fragen neu gestellt.

Die schöne alte Trauerhalle auf dem Friedhof Lohmannsheide bietet einen stimmungsvollen Rahmen für diesen ebenso spannenden wie anrührenden Kriminalfall.

Für nicht motorisierte Gäste wird ein kostenloser ShuttleService   angeboten (Voranmeldung in der Bibliothek erforderlich)

Freitag, 26.02.2016, 19.30 Uhr
10 Euro
Trauerhalle, Friedhof Lohmannsheide, Moers

https://www.moers.de/de/veranstaltungen/annette-wieners-liest-aus-kaninchenherz-6996742/

Die Fremde ist ein Ort

Veröffentlicht: 28. November 2015 in Lesungen
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Schamrock_PK_2015_11Nach Sachsen nun Bayern: Atelier-Autorin Marie T. Martin erforscht mit anderen Lyrikerinnen Fremdsein und Heimat.

Über Fremdsein, Heimat und Nirgendwo in der zeitgenössischen Dichtung von Frauen.
Lyrik von Sabina Lorenz, Marie T. Martin, Judith Nika Pfeifer, Christine Huber und Anja Golob. Moderation Augusta Laar.

Für den 20. Schamrock-Salon ist der Titel des Gedichtbands „Die Fremde ist ein Ort“ der Münchner Lyrikerin Sabina Lorenz Ausgangspunkt und Motiv für ein Lesungs-Projekt mit Dichterinnen und Stipendiatinnen der Villa Waldberta. Sabina Lorenz hat mit ihrem Zitat die Autorinnen Marie T. Martin aus Köln, Judith Nika Pfeifer und Christine Huber aus Wien, und Anja Golob aus Slowenien zu eigenen Texten angeregt. Als Stipendiatinnen, die bereits an vielen Orten ihre Zelte aufschlugen, und als Lyrikerinnen, die Ihr Zuhause meist in der Sprache finden, erwarten wir von allen Dichterinnen spannende Beiträge.

Schamrock – Salon der Dichterinnen
Sonntag 29. November 2015, Pasinger Fabrik, Kleine Bühne, Beginn 19 Uhr, Eintritt € 8/10

Schreibpositionen – die Edition 12 Farben stellt sich vor

miriam_kleinSeit 2011 gibt es in Köln die Edition 12 Farben: die Reihe ermöglicht ausgewählten Autorinnen und Autoren, zu ihrem jeweiligen Prosatext poetologische Überlegungen anzustellen. In fließenden Schreib-Positionen zeigen sich die verschiedenen Aggregatzustände von Literatur: Alles ist im Fluss. Herausgeberin der Reihe ist Atelier-Autorin Bettina Hesse.

Auf der Zielgeraden stellen Atelier-Autorin Ulrike Anna Bleier (Band 9) sowie Roland E. Koch (Band 8), Stan Lafleur (Band 10) und Dorian Steinhoff (Band 12) ihre Texte vor. Sie sprechen über Schreibpositionen: über Wahrheit und Lüge, über Kindheit und Familien-Enge, über den Rhein als Lebensstrom und über die dunkle Jahreszeit.

Moderation: Bettina Hesse

Veranstaltungspartner rhein wörtlich e.V. mit freundlicher Unterstützung der Werkproben und des Kulturamts der Stadt Köln.

Das neue Hörspiel von Agnieszka Lessmann „Monolog einer hässlichen Frau“ feiert am 22.11.2015, 18:20 Uhr seine Premiere auf SWR 2.
Regie: Alexander Schuhmacher. Mit Agnes Mann, Jana Schulz u.a..
Ursendung am 22.11.2015 um 18:20 Uhr, SWR 2

Marie ist hässlich, sie ist Erfinderin, wie Hephaistos, der hinkende Schmied. Der hässliche Gott schafft technischen Fortschritt. Marie schafft Schönheit in der Perfektion der Dinge, im Flow ihrer Vernetzung. Sie erfindet den Mariella-Spiegel. Er macht hässliche Menschen schön. Der Mensch ist ein Mangel, er versucht sich anzupassen, Schönheits-OPs, Ersatzteile, Bodystyling, Diäten. Maries Erfindung macht das alles überflüssig. Aber Marie hat sie zerstört. In einer Stunde wird ein Vertreter des Konzerns vor der Tür stehen. Marie macht sich keine Illusionen: Wenn sie die Funktionsweise des Spiegels nicht verrät, wird jemand anders ihn entwickeln. Das Einzige, worauf sie setzen kann, ist ihr eigenes, warnendes Beispiel, deshalb erzählt sie ihre Geschichte bis zum tragischen Schluss. Oder ist es ein neuer Anfang?

Agnieszka Lessmann, geboren 1964 in Lodz/Polen, lebt als freie Autorin bei Köln. Der SWR produzierte 2004 ihr Hörspiel »Cobains Asche«. Ihr Hörspiel »Mörder« (DLF/ SWR) war 2012 für den Hörspielpreis er Kriegsblinden und den Prix Europa nominiert.

(Produktion: SWR 2015)

21.11.2015: Lesung im Kultursalon Freiraum

Veröffentlicht: 16. November 2015 in Lesungen

Im Kultursalon Freiraum stellen am kommenden Samstag die Kölner Lyrikerin Anke Glasmacher und die Schriftstellerin Greta Godberg ihre neuesten Bücher vor. Durch den Abend führt Wolfgang Schiffer.
Anke Glasmacher liest aus ihrem gerade erschienen Lyrikband “Zwanzig / Vierzehn. Ein Nachrichtenjahr”. Ein Jahr lang hat sie jeden Tag ein Gedicht geschrieben – ihr Motiv: immer die Hauptschlagzeile der Tagesschau. So entstand über 365 Tage hinweg nicht nur ein inhaltlich wie formal vielschichtiges lyrisches Tagebuch, sondern auch ein Portrait unserer Nachrichtenwelt.
Greta Godberg liest aus ihrem zuletzt publizierten Erzählungsband „Keines Menschen Seele“. Es sind Geschichten von Kindern und jungen Menschen in Kriegs- und Krisensituationen. 2008 erschien ihr im iranischen Revolutionsjahr 1978/79 spielender Roman „Irrfahrt“.

Kultursalon Freiraum. Gottesweg 116a, 50939 Köln
Samstag, 21. November 2015, 20:00 Uhr
Eintritt 8 €

Heimisch werden im Wandel – Liane Dirks im DLF

Veröffentlicht: 12. November 2015 in Lesungen

Am kommenden Sonntag feiert sie Geburtstag: Am 15. November wird die Kölner Schriftstellerin (und Moderatorin des Kölner Literatur-Ateliers) Liane Dirks 60. In der Sendung Büchermarkt im DLF erzählte sie heute über die Kraft des Schreibens, ihr berühmtes Werk „Die liebe Angst“ und ihr neues Buch „Sich ins Leben schreiben“ (Kösel 2015). Liane Dirks hat stets Worte für diese einzigartige Kraft gefunden, mit der ein Kind unsagbar Grauenhaftes überlebt, aus dem Unsagbaren Sagbares macht und später dem Leben und der Liebe die Arme ausbreitet.

„Schreibend kann man Kontakt mit der ganzen Welt aufnehmen“, schreibt sie am Anfang ihres neuen Buchs. Und erzählt Hajo Steinert im Interview, wie wir den ständigen Wandel, den wir in unserem gesellschaftlichen und persönlichen Leben erfahren, positiv für uns gestalten können. Veränderungen sind nicht nur Last, Veränderungen sind ein Geschenk aus der Kindheit.

Die ganze Sendung kann man als Podcast (DLF) nachhören.

Und wer Liane Dirks live erleben möchte, sollte am Sonntag, 22. November 2015, 15 Uhr zur Buchpremiere von „Sich ins Leben schreiben“ in die Thomas-Morus-Akademie nach Bensberg kommen.

Sonntag, 22. November 2015, 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Thomas-Morus-Akademie Bensberg/Kardinal-Schulte-Haus, Overather Straße 51-53, 51429 Bergisch Gladbach
Kostenbeitrag: 20,00 € (Programm, Kaffee und Kuchen, Mineralwasser).
Die Moderation übernimmt 􀂇􀀃􀀃Elisabeth Bremekamp, Referatsleiterin der Thomas-Morus-Akademie Bensberg.