Wörter und Töne: heute Abend gibt es in der Buchhandlung Proust in Essen die Vertonung eines Textes von Marie T. Martin durch die Komponistin Karin Haussmann zu hören. Das Duo der Musiker Irene Kurka (Sopran) und Marko Kassl (Akkordeon) bewegt sich im Grenzgebiet zwischen Neuer Musik und Theatermusik. Neben Musik von Karin Haußmann sowie von Youngi Pagh-Paan, Thomas Stiegler und Henry Purcell gibt es ein Duo-Konzert im doppelten Sinne: In einer Art „poetischem Konzert“ wechseln sich Gedichte und Erzählungen von Marie T. Martin mit Stücken des Musikduos ab und reflektieren sich gegenseitig.

Gesellschaft für Neue Musik Ruhr: DoppelPAKT
Musik – Literatur – Gespräch
Datum: Dienstag, 01. März 2016
Beginn: 20:00 Uhr
Ort:proust – WÖRTER + TÖNE

Greta Godberg im Japanischen Kulturinstitut

Veröffentlicht: 22. Februar 2016 in Lesungen

Am Samstag, dem 27. Februar 2016, findet zwischen 13.00 und 17.00 Uhr mit einem vielfältigen Programm zu japanischen Künsten und Lebensart der „2. Kyoto-Tag – Besuch im Schatzhaus Japans“ statt. Träger der Veranstalter sind: Das Japanische Generalkonsulat Düsseldorf, das Japanische Kulturinstitut Köln (The Japan Foundation), die Deutsch-Japanische Gesellschaft e.V. Köln, sowie Kölns Partnerstadt Kyoto und die Kyoto Universität. Im Rahmen des Programms liest ab ca. 16.15 Uhr Atelier-Autorin Greta Godberg einen Beitrag unter dem Titel „Gion-Matsuri – das prächtigste Fest Kyotos“.
Eintritt frei
Veranstaltungsort: Japanisches Kulturinstitut
Universitätsstraße 98
50674 Köln

Zum 2. Mal schreiben 5 Autorinnen und Autoren (diesmal mit den 2 Atelier-AutorInnen Marie T. Martin und Tilman Strasser sowie: Lothar Kittstein, Judith Merchant und Dorian Steinhoff) 1 Playlist. Sie performen Geschichten und dichten Popmusik. Mit-Tanzen ausdrücklich erwünscht. Der Bal Littéraire, eine Literaturparty für junge Leute, wurde in Frankreich erfunden und hat sich dort in Rekordzeit an Theatern und auf Festivals verbreitet. Mit dabei: DJ Shoomz.

Wann? Freitag, 11. Dezember 2015, 21 Uhr (Einlass 20 Uhr), im Anschluss Party
Pantheon Casino, VVK 5 €, AK 7 €
Bundeskanzlerplatz 2-10, Bonn

http://www.literaturhaus-bonn.de/programm/aktuelle-termine

Geschickt verbindet Annette Wieners einen spannenden Kriminalfall mit einer tragischen Familiengeschichte. Seit dem Tod ihres kleinen Sohnes arbeitet Ex-Polizistin Gesine Cordes als Friedhofsgärtnerin. Den Kontakt zu ihrer Familie, Freunden und ehemaligen Kollegen hat sie abgebrochen. Als sie bei der Vorbereitung einer Beerdigung feststellt, dass die Tote ihre Schwester ist, werden alte Wunden aufgerissen und offengebliebene Fragen neu gestellt.

Die schöne alte Trauerhalle auf dem Friedhof Lohmannsheide bietet einen stimmungsvollen Rahmen für diesen ebenso spannenden wie anrührenden Kriminalfall.

Für nicht motorisierte Gäste wird ein kostenloser ShuttleService   angeboten (Voranmeldung in der Bibliothek erforderlich)

Freitag, 26.02.2016, 19.30 Uhr
10 Euro
Trauerhalle, Friedhof Lohmannsheide, Moers

https://www.moers.de/de/veranstaltungen/annette-wieners-liest-aus-kaninchenherz-6996742/

Die Fremde ist ein Ort

Veröffentlicht: 28. November 2015 in Lesungen
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Schamrock_PK_2015_11Nach Sachsen nun Bayern: Atelier-Autorin Marie T. Martin erforscht mit anderen Lyrikerinnen Fremdsein und Heimat.

Über Fremdsein, Heimat und Nirgendwo in der zeitgenössischen Dichtung von Frauen.
Lyrik von Sabina Lorenz, Marie T. Martin, Judith Nika Pfeifer, Christine Huber und Anja Golob. Moderation Augusta Laar.

Für den 20. Schamrock-Salon ist der Titel des Gedichtbands „Die Fremde ist ein Ort“ der Münchner Lyrikerin Sabina Lorenz Ausgangspunkt und Motiv für ein Lesungs-Projekt mit Dichterinnen und Stipendiatinnen der Villa Waldberta. Sabina Lorenz hat mit ihrem Zitat die Autorinnen Marie T. Martin aus Köln, Judith Nika Pfeifer und Christine Huber aus Wien, und Anja Golob aus Slowenien zu eigenen Texten angeregt. Als Stipendiatinnen, die bereits an vielen Orten ihre Zelte aufschlugen, und als Lyrikerinnen, die Ihr Zuhause meist in der Sprache finden, erwarten wir von allen Dichterinnen spannende Beiträge.

Schamrock – Salon der Dichterinnen
Sonntag 29. November 2015, Pasinger Fabrik, Kleine Bühne, Beginn 19 Uhr, Eintritt € 8/10

cover_postpoetryManchmal bekommen wir auch Preise für das, was wir so schreiben:
2011 Marie T. Martin
2012 Thorsten Krämer
2013 Anke Glasmacher
erhielten den Lyrikpreis postpoetry.NRW.
Jetzt versammelt mit den anderen PreisträgerInnen in der Anthologie „postpoetry.NRW – Poesiebotschafen aus fünf Wettbewerbsjahren“, hrsg. von Monika Littau.

Die Buchpremiere findet am Freitag, den 29. Januar 2016 um 19:00 Uhr in der Stadtbibliothek Düsseldorf statt.

„postpoetry NRW. Poesiebotschaften aus fünf Wettbewerbsjahren“
EDITION VIRGINES
hrsg. von Monika Littau
180 S, 15,00 €, Einbandart: Hardcover
ISBN: 9783944011394

Schreibpositionen – die Edition 12 Farben stellt sich vor

miriam_kleinSeit 2011 gibt es in Köln die Edition 12 Farben: die Reihe ermöglicht ausgewählten Autorinnen und Autoren, zu ihrem jeweiligen Prosatext poetologische Überlegungen anzustellen. In fließenden Schreib-Positionen zeigen sich die verschiedenen Aggregatzustände von Literatur: Alles ist im Fluss. Herausgeberin der Reihe ist Atelier-Autorin Bettina Hesse.

Auf der Zielgeraden stellen Atelier-Autorin Ulrike Anna Bleier (Band 9) sowie Roland E. Koch (Band 8), Stan Lafleur (Band 10) und Dorian Steinhoff (Band 12) ihre Texte vor. Sie sprechen über Schreibpositionen: über Wahrheit und Lüge, über Kindheit und Familien-Enge, über den Rhein als Lebensstrom und über die dunkle Jahreszeit.

Moderation: Bettina Hesse

Veranstaltungspartner rhein wörtlich e.V. mit freundlicher Unterstützung der Werkproben und des Kulturamts der Stadt Köln.

cover_mittsommerweihnachtMit der „Mittsommerweihnacht – Geburtstagstorte für ein Christkind“ von Atelier-Autorin Ruth Löbner den Countdown bis Weihnachten einläuten. Denn schon nächste Woche heißt es: Noch 24 Tage bis …

Pina ist ein echtes Christkind: Sie hat an Heiligabend Geburtstag. Und in diesem Jahr hat sie ihre Freunde für den Nachmittag des 24. Dezembers zum Kindergeburtstag eingeladen. Doch dann beschließt der Pastor, zur selben Zeit ein Krippenspiel aufzuführen, und prompt können sich Pinas Gäste nichts Tolleres vorstellen, als ein Schaf zu spielen. Ist ja kein Wunder, denkt Pina, dass alle nur an das Krippenspiel denken. Wie soll man bei Schokoweihnachtsmännern und Leuchtsternen auch in Stimmung kommen für Topfschlagen und Schokokusswettessen? Da hilft nur eins: Sommer muss her, mitten im Winter!

Ruth Löbner, Katja Jäger
„Mittsommerweihnacht“
erschienen im Magellan-Verlag
Hardcover, ab 4 Jahren, mit UV-Lack
128 Seiten, 17,5 x 24,5 cm, 14,95 Euro
ISBN 978-3-7348-2802-7

Das neue Hörspiel von Agnieszka Lessmann „Monolog einer hässlichen Frau“ feiert am 22.11.2015, 18:20 Uhr seine Premiere auf SWR 2.
Regie: Alexander Schuhmacher. Mit Agnes Mann, Jana Schulz u.a..
Ursendung am 22.11.2015 um 18:20 Uhr, SWR 2

Marie ist hässlich, sie ist Erfinderin, wie Hephaistos, der hinkende Schmied. Der hässliche Gott schafft technischen Fortschritt. Marie schafft Schönheit in der Perfektion der Dinge, im Flow ihrer Vernetzung. Sie erfindet den Mariella-Spiegel. Er macht hässliche Menschen schön. Der Mensch ist ein Mangel, er versucht sich anzupassen, Schönheits-OPs, Ersatzteile, Bodystyling, Diäten. Maries Erfindung macht das alles überflüssig. Aber Marie hat sie zerstört. In einer Stunde wird ein Vertreter des Konzerns vor der Tür stehen. Marie macht sich keine Illusionen: Wenn sie die Funktionsweise des Spiegels nicht verrät, wird jemand anders ihn entwickeln. Das Einzige, worauf sie setzen kann, ist ihr eigenes, warnendes Beispiel, deshalb erzählt sie ihre Geschichte bis zum tragischen Schluss. Oder ist es ein neuer Anfang?

Agnieszka Lessmann, geboren 1964 in Lodz/Polen, lebt als freie Autorin bei Köln. Der SWR produzierte 2004 ihr Hörspiel »Cobains Asche«. Ihr Hörspiel »Mörder« (DLF/ SWR) war 2012 für den Hörspielpreis er Kriegsblinden und den Prix Europa nominiert.

(Produktion: SWR 2015)

Gott ist tot. Wirklich! So heißt das Hörspiel von Mithu Sanyal, das am Montag, den 23. November um 23.05 Uhr auf WDR im  Rahmen von „WDR 3 open: pop drei“ gesendet  wird.

Weiterer Sendetermin ist Dienstag, der 24. November auf 1LIVE von 23.00-00.00 Uhr

Auf einer Baustelle in Düsseldorf wird ein 2000 Jahre altes Skelett gefunden – und sofort wird messerscharf kombiniert: Das können nur die sterblichen Überreste von Jesus von Nazareth sein.

21.11.2015: Lesung im Kultursalon Freiraum

Veröffentlicht: 16. November 2015 in Lesungen

Im Kultursalon Freiraum stellen am kommenden Samstag die Kölner Lyrikerin Anke Glasmacher und die Schriftstellerin Greta Godberg ihre neuesten Bücher vor. Durch den Abend führt Wolfgang Schiffer.
Anke Glasmacher liest aus ihrem gerade erschienen Lyrikband “Zwanzig / Vierzehn. Ein Nachrichtenjahr”. Ein Jahr lang hat sie jeden Tag ein Gedicht geschrieben – ihr Motiv: immer die Hauptschlagzeile der Tagesschau. So entstand über 365 Tage hinweg nicht nur ein inhaltlich wie formal vielschichtiges lyrisches Tagebuch, sondern auch ein Portrait unserer Nachrichtenwelt.
Greta Godberg liest aus ihrem zuletzt publizierten Erzählungsband „Keines Menschen Seele“. Es sind Geschichten von Kindern und jungen Menschen in Kriegs- und Krisensituationen. 2008 erschien ihr im iranischen Revolutionsjahr 1978/79 spielender Roman „Irrfahrt“.

Kultursalon Freiraum. Gottesweg 116a, 50939 Köln
Samstag, 21. November 2015, 20:00 Uhr
Eintritt 8 €

Heimisch werden im Wandel – Liane Dirks im DLF

Veröffentlicht: 12. November 2015 in Lesungen

Am kommenden Sonntag feiert sie Geburtstag: Am 15. November wird die Kölner Schriftstellerin (und Moderatorin des Kölner Literatur-Ateliers) Liane Dirks 60. In der Sendung Büchermarkt im DLF erzählte sie heute über die Kraft des Schreibens, ihr berühmtes Werk „Die liebe Angst“ und ihr neues Buch „Sich ins Leben schreiben“ (Kösel 2015). Liane Dirks hat stets Worte für diese einzigartige Kraft gefunden, mit der ein Kind unsagbar Grauenhaftes überlebt, aus dem Unsagbaren Sagbares macht und später dem Leben und der Liebe die Arme ausbreitet.

„Schreibend kann man Kontakt mit der ganzen Welt aufnehmen“, schreibt sie am Anfang ihres neuen Buchs. Und erzählt Hajo Steinert im Interview, wie wir den ständigen Wandel, den wir in unserem gesellschaftlichen und persönlichen Leben erfahren, positiv für uns gestalten können. Veränderungen sind nicht nur Last, Veränderungen sind ein Geschenk aus der Kindheit.

Die ganze Sendung kann man als Podcast (DLF) nachhören.

Und wer Liane Dirks live erleben möchte, sollte am Sonntag, 22. November 2015, 15 Uhr zur Buchpremiere von „Sich ins Leben schreiben“ in die Thomas-Morus-Akademie nach Bensberg kommen.

Sonntag, 22. November 2015, 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Thomas-Morus-Akademie Bensberg/Kardinal-Schulte-Haus, Overather Straße 51-53, 51429 Bergisch Gladbach
Kostenbeitrag: 20,00 € (Programm, Kaffee und Kuchen, Mineralwasser).
Die Moderation übernimmt 􀂇􀀃􀀃Elisabeth Bremekamp, Referatsleiterin der Thomas-Morus-Akademie Bensberg.

am 12. November 2015, 20 Uhr
im Literaturhaus Köln.

Tim Dinter und Jakob Hinrichs beweisen den Mehrwert graphischer Adaptionen. Der eine setzt Herr Lehmann (Eichborn) in Szene und entlockt Sven Regeners Taugenichts zartgraue Melancholie. Der andere lässt Hans Fallada wieder aufleben und fasst Der Trinker (Metrolit) in Zeichnungen von greller Intensität. Zwei spannungsreiche Begegnungen – unter die Lupe genommen von Marie T. Martin, Kölner Autorin mit Hang zum Bild.

http://literaturhaus-koeln.de/event/bild-vs-text-tim-dinter-und-jakob-hinrichs/

cover_leben schreibenLiane Dirks: „Sich ins Leben schreiben. Der Weg zur Selbstentfaltung“
Kösel 2015, 240 Seiten, 19,99 Euro

Wer hat ihn nicht, den Wunsch, die eigene Einzigartigkeit zu entdecken, sich zu entfalten, innerlich zu wachsen und ein freier, ganzer Mensch zu werden? Die Schriftstellerin und Dozentin Liane Dirks zeigt, wie man die Arbeit mit Worten nutzen kann, um sich auf die kreative Reise zum Selbst zu begeben. Schreiben ermöglicht Zugang zum eigenen Ausdruck, zur eigenen Sprache. Es ist ein effektives Instrument, Lebenssituationen nicht nur zu verarbeiten und hinter sich zu lassen, sondern das Neue auch aktiv für sich zu gestalten. Wer auf diese Weise den Weg der Selbstentfaltung geht, kann vom beschriebenen Blatt zum Schöpfer der eigenen Geschichte werden.

Kein Schreiben ohne Muße?!

Veröffentlicht: 8. November 2015 in Neues von den AutorInnen

cover_kein schreiben mußeNicht die Muse, sondern die Muße! Was ist das eigentlich? Atelier-Autorin Marie T. Martin und Annette Pehnt sowie Myron Hurna berichten von ihren Erfahrungen mit der begehrten Muße und was sie tun, wenn diese sich mal wieder verflüchtigt.

Das Gespräch wird moderiert von Wissenschaftlerinnen des Freiburger Sonderforschungsbereichs 1015 Muße. Dort wird seit 2013 untersucht, wie die offene Zeit der Muße als Freiraum der Kreativität, des Denkens und der Erfahrung dargestellt und erlebt wird.

Veranstalter: Sonderforschungsbereich 1015 Muße. Konzepte, Räume, Figuren der Universität Freiburg und Literaturbüro Freiburg

Di 10.11., 19:00 | artjamming, Günterstalstraße 41, Freiburg |